Fehlt Ihnen für die Pflege Ihrer Pflanzen die Zeit oder das nötige Talent?


Gern übernehme ich alle Tätigkeiten, die den berühmten "grünen Daumen" erfordern im individuell vereinbarten Rhythmus.

PDFDruckenE-Mail

Pflanzenkauf


Im Bündel Kaufen

Warten Sie mit dem Einkauf von Sträuchern für Hecken bis Ende Oktober. Dann haben Laubgehölze wie Hainbuchen, Liguster oder Feldahorn kein Laub mehr und werden ohne Wurzelballen als "wurzelnackte" Pflanzen preisgünstig angeboten. Je nach Größe sind sie zu 5, 10 oder 20 Stück gebündelt. Vor dem Pflanzen werden Wurzeln und Triebe einen Tag lang gewässert.

Auf einen festen Ballen achten

Nadelgehölze werden als "Ballenware" angeboten. Die Wurzeln sind von einem runden Erdballen umgeben. Dieser ist in einem Tuch aus Jute eingewickelt. Gute Qualität erkennt man daran, dass der Ballen fest durchwurzelt ist und seine runde Form auch dann behält, wenn man ihn anhebt. Schlechte Ballen hängen wie ein Sack. Die Erde ist lose und rieselt heraus.
Sind die Wurzeln gesund?

Der Zustand der Wurzeln bestimmt ganz entscheidend, wie gut ein Gehölz im Garten anwächst. Vor allem dann, wenn die Pflanzen ohne Ballen verkauft werden. Schlecht ist, wenn die Wurzeln beim Rohden in der Baumschule zu kurz abgeschnitten wurden. Pflanzen mit solchen Wurzeln wachsen schlecht oder gar nicht an. Optmal ist, wenn gesunde Haupt- und viele feine Faserwurzeln vorhanden sind.

Genügend Triebe?

Damit Sträucher in guter und gleichbleibender Qualität angeboten werden, haben sich die Baumschulen auf Gütebestimmungen geeinigt. Diese sehen vor, dass Heckenpflanzen nach ihrer Triebanzahl in Güteklassen eingeteilt werden. Leichte Sträucher müssen mindestens zwei, verpflanzte Sträucher mindestens drei Triebe haben. Gezählt werden nur die Triebe, die aus der Pflanzenbasis entspringen.

Keine Ringwurzeln!

Die Auswahl der Rosensorte fällt leichter, wenn die Rose noch blüht Wer die Farbe genau wissen will, kauft jetzt Rosen im Container. Die haben meist noch einige Blüten. Kontrollieren Sie den Wurzelballen. Im unteren Topfdrittel müssen feine, weiße Wurzeln zu sehen sein. Wurzeln, die kreisförmig am Innenrand des Topfes wachsen, sind ein schlechtes Zeichen. Die Rose stand zu lange im Topf. Ringwurzeln erschweren das Anwachsen im Beet.

Topf abziehen!

Die meisten Stauden werden in einem Kunststofftopf angeboten. Scheuen Sie sich nicht, den Topf abzuziehen, um den Wurzelballen anzuschauen. Dieser sollte von hellen Faserwurzeln gut durchwachsen sein. Stauden in "Biotöpfen" aus Altpapier oder Kokosfasern können Sie nicht so einfach austopfen. Meist sind die Ökotöpfe auch schon durchwurzelt. Das ist gut, da die Stauden mit samt den Biotöpfen gepflanzt werden.

Gerader Stamm?

Hochwertige Obstbäume haben einen geraden Stamm mit Mitteltrieb und drei bis vier kräftige Seitenäste. Prüfen Sie, ob die Veredlelungsstelle gut verwachsen ist. Diese befindet sich 10 bis 15 cm oberhalb der Wurzeln. Nehmen Sie auch das Wurzelwerk genau unter die Lupe. Nur wenn viele kleine Faserwurzeln vorhanden sind, ist ein sicheres Anwachsen garantiert. Die starken Wurzeln dürfen gekappt, aber nicht gespalten sein.

Rieselt die Erde?

Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Skimmien und Azaleen werden häufig als Ballenwaren angeboten. Ihr sehr feines Wurzelwerk hält die Erde kompakt zusammen, ohne dass ein Ballentuch umwickelt wurde, aber nur dann, wenn diese Gehölze genügend oft verpflanzt wurden.

template joomla 1.7