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Kakteen

Mit Kakteen assoziiert man häufig Wüsten, Hitze und Dürre, wie sie oft in Western-Filmen vorkommen. Mir geht es jedenfalls so. Die Heimat der Kakteengewächse (Cactaceae) ist der gesamte amerikanische Kontinent. Sie haben meist einen angeschwollen Haupttrieb und senkrecht nach oben wachsende Seitentriebe. Hier wird das Wasser gespeichert und langsam je nach Bedarf frei gegeben. Somit sind sie für mögliche Trockenperioden gut gerüstet. Hauptmerkmal sind jedoch seine Stacheln.

Da sich die Vorlieben, die sich aus den angesprochenen Assoziationen ergeben, so deutlich von anderen Pflanzenfamilien unterscheiden, ist eine Zucht relativ einfach. Der Kaktus mag es gern hell, warm, sonnig und nicht feucht. Auch direkte Sonneneinstrahlung ist kein Problem. Möchte man Kakteen auf Fensterbänken platzieren, sind die Fenster in Richtung Süden zu bevorzugen. Aber auch auf Terrassen, Balkonen oder in Wintergärten gedeihen sie gut. Hier müssen sie jedoch vor Regen geschützt werden. Denn was vermieden werden muss, ist Staunässe. Beim Gießen heißt´s weniger ist mehr. Der Boden muss oberflächlich trocken sein bevor man gießt und dann durchdringend wässern. Überschüssiges Wasser sollte abfließen können. Der Boden sollte zu diesem Zweck wasserdurchlässig sein. Ansonsten stellen Kakteen an den Boden keine besonderen Anforderungen. Alles richtig macht man mit sandigem, leicht saurem Boden. Wer seinen Kaktus auch mal blühen sehen will, muss ihn unbedingt im Winter kühl (5-8 °C) und trocken lagern und nicht gießen.

Insgesamt, sind die Gewächse sehr pflegeleicht und anspruchslos, was vor allem an den widrigen Heimatbedingungen liegt. Was noch erwähnt werden muss ist, dass es in Wüsten zwischen Tag und Nacht extreme Temperaturunterschiede geben kann und Kakteen demnach meistens frostresistent sind.

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