Fehlt Ihnen für die Pflege Ihrer Pflanzen die Zeit oder das nötige Talent?


Gern übernehme ich alle Tätigkeiten, die den berühmten "grünen Daumen" erfordern im individuell vereinbarten Rhythmus.

PDFDruckenE-Mail

Orchideen

Die exotischen Orchideen (Orchidaceae) sind hier zulande eine der beliebtesten Pflanzenfamilien. Sie bilden sehr farbenfrohe Blüten (meistens im Februar) und haben etwas extravagantes, anmutiges. Durch moderne Kultivierungsverfahren können Sie inzwischen auch in Europa gezüchtet werden und brauchen nicht mehr aus dem tropischen Raum importiert werden. Dies macht die Pflanzen wesentlich günstiger. Der weltweit größte Exporteur ist Thailand. In Europa sind die Niederlande größter Erzeuger.

Man unterscheidet drei verschiedene Wuchsformen. Zum einen wachsen viele Gattungen ursprünglich auf anderen Pflanzen, ohne sich jedoch von ihnen zu ernähren. Zur Erklärung: Um im dichten, dunklen Regenwald ans Licht zu gelangen, wachsen sie einfach auf den Ästen hoher Bäume.  Diese Wuchsform wird als epiphytisch bezeichnet und ist der Grund dafür, dass Orchideen stets in spezieller Orchideen-Erde gepflanzt werden sollten. Orchideenerde ist durch die Hauptbestandteile Torf, Rinde und Styropor sehr luftdurchlässig. Bei gewöhnlicher Pflanzerde würden die Wurzeln schnell verfaulen, da sie von der Luft abgeschnitten sind. Weitere Wuchsformen sind die terrestrische, auf ebener Erde wachsende sowie die lithophytische, wo die Pflanzen auf Steinen wachsen. Auch hier kann man erkennen, dass die Wurzeln mehr oder weniger frei liegen und den direkten Luftkontakt benötigen. Ebenso wichtig wie das Pflanzsubstrat ist das verhaltene Gießen. Zuviel Wasser bedeutet auch Fäulnis, was Orchideen überhaupt nicht mögen. Optimal ist es, wenn das überschüssige Wasser aus dem Pflanzgefäß abfließen kann. Steht die Pflanze im Wasser, kann man sie totsicher nach kurzer Zeit entsorgen. Auch das Düngen sollte eher spärlich erfolgen und wenn, dann nur zu Beginn des Wachstums neuer Triebe.

Zu den Lichtverhältnissen ist zu sagen, dass die meisten Gattungen es zwar hell und sonnig mögen, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung vertragen. Eine Ausrichtung nach Westen oder Osten wäre optimal. Ferner zu beachten gilt das Vermeiden von Zugluft und Temperaturen unter 5 °C, was beim Transport im Winter vorkommen kann. Hier kann es sein, dass die Pflanze bereits kurz nach dem Kauf eingeht.

Orchideen brauchen regelmäßige Ruhephasen. In dieser Zeit, die oft im Winter ist, verlieren sie Blätter und es erfolgen kein Wachstum und keine Blütenbildung. Während dieser Zeit sollte nicht gedüngt und nur spärlich gegossen werden. Außerdem sollte es kühler sein (10-20 °C). Gönnt man der Pflanze diese Pause nicht, werden zwar viele neue Blätter gebildet, jedoch keine Blüten.

template joomla 1.7