Fehlt Ihnen für die Pflege Ihrer Pflanzen die Zeit oder das nötige Talent?


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Wintergarten

Gerade in unseren Breitengraden, wo das Wetter öfter mal bescheiden ist, ist ein Wintergarten eine feine Sache. Der riesigen Liste mit Vorteilen steht eigentlich nur ein negativer Aspekt gegenüber. Der hohe Preis. Entscheidet man sich für eine Variante mit automatischer Steuerung des Lichtes, der Lüftung sowie Heizung, sprich Klima- und Lüftungsanlage, kommen schnell einige Zehntausend Euro zusammen. Dafür hat man jedoch einen zusätzlichen Raum, der in den Zeiten, wo es draußen noch nicht ganz so warm ist, ein behagliches, mediterranes Klima schafft. Weiterhin können hier, unter Vorbehalt, gut Kübelpflanzen überwintern.

Man unterscheidet drei Arten von Wintergärten, die die Pflanzungsmöglichkeiten einschränken. Der kalte Wintergarten besitzt keine Heizung, d.h. er ist im Winter nicht sicher frostfrei. Mit entsprechenden Isoliermaßnahmen kann es jedoch auch gelingen den Frost im Winter fern zu halten. Er eignet sich bestens zum Überwintern von Kübelpflanzen, die es im Winter ein wenig kälter mögen (ca. 5 °C), wie z.B. Azaleen, Feigen, Buchsbaum, Olive, Chrysantheme, Zitruspflanzen oder Lorbeer. Der Temperierte Wintergarten besitzt oft eine Zusatzheizung, die dafür sorgt, dass der Raum im Winter eine Temperatur von 5 - 15 °C hat. Hier können z.B. Yucca, Drachenbaum oder Bananenpflanzen überwintern. Der Warme Wintergarten ist meistens in den Wohnraum integriert und besitzt die gleiche Temperatur. Ideal sind Pflanzen tropischer Herkunft, weil sie konstant hohe Temperaturen bevorzugen. Optimaler Weise sollten warme Wintergärten in südliche Richtungen (auch Südost und Südwest möglich) ausgerichtet sein.

Der Lüftung kommt in Wintergärten einer ganz besonderen Bedeutung zu. Durch die schnelle Aufheizung aufgrund der vielen Glasflächen muss einerseits stets die überschüssige Warmluft abgeführt werden, damit es nicht zu Schwitzwasserbildung und somit zu Schimmel kommt. Andererseits muss an kalten Tagen warme Luft aus dem Haupthaus in den Wintergarten strömen. Zu diesem Zweck gibt es Lüftungsgeräte, die automatisch den Luftstrom regeln. Von nicht minderer Bedeutung sind die Lichtverhältnisse. Um die Aufheizung durch direkte Sonneneinstrahlung abzudämpfen, können sowohl innenseitig als auch von außen Jalousien, Rollos, Markisen oder Gardinen angebracht werden. Ein wichtiges Kriterium auch für die Pflanzen, welche nur bedingt pralle Sonne mögen. Auch hierfür gibt es eine Hightec-Variante, wo elektrisch über Helligkeitssensoren, Thermostaten, Hygrostaten oder Zeitschaltuhren automatisch abgedunkelt wird.

Dadurch, dass es in Wintergärten häufig wärmer ist als in den übrigen Wohnräumen, zu mindest an sonnigen Tagen muss man daran denken, dass die Pflanzen mehr Wasser benötigen. Das kann schon in echter Arbeit ausarten. Um den Aufwand zu minimieren, kann man überlegen Beete für viele Pflanzen anzulegen als jedes Gewächs einzeln in Kübeln zu pflanzen. Als nachteilig hat sich hierbei die mangelnde Flexibilität erwiesen, denn Kübel können leicht umgestellt werden.

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