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Bodenkunde

Welchen Stellenwert der Boden für die Pflanzen einnimmt, braucht man nicht weiter zu erwähnen. Welchen Boden man für welche Pflanzen verwendet ist hingegen durchaus erwähnenswert.

Bodenarten

Boden besteht im Wesentlichen aus Sand, Torf, Humus und Kalk. Man unterscheidet die Bodenarten Kies, Sand, Schulff und Ton. Kies und Sand gelten als leichte Böden, Schluff und Ton als schwere Böden. Weiterhin gibt es noch Lehmboden, ein Gemisch aus Sand, Schluff und Ton. Leichte, sandige Böden sind keine optimalen Pflanzböden. Sie müssen auf jedem Fall mit Kalk, Humus und Lehm verbessert werden. Schwere Böden sind fruchtbarer, können jedoch auch durch Zugabe von Kalk und Humus optimiert werden. Der mehrfach angesprochene Humus ist der nährstoffreiche Anteil organischer Substanzen im Boden, der durch die Zersetzung abgestorbener Pflanzenreste entsteht. Man kann ihn sehr gut durch Kompostierung im Garten selbst herstellen.

Im Handel gibt es die verschiedensten Erd-Varianten. So gibt es spezielle Erde für Rosen, Rhododendron, Kakteen, Orchideen, Anzuchterde, Pflanzerde und viele mehr. Immer sind stets die Vorlieben der Pflanzen berücksichtigt. Hier geht es im Wesentlichen um pH-Wert, Nährstoffanteil, Humusgehalt, Düngemittel, Kalk und den Torfanteil. Beim Kauf sind also die Anforderungen zu berücksichtigen. Weiterhin muss man beachten, dass es im Handel nicht ohne Grund einen sehr großen Preisunterschied gibt. Denn die Qualität ist sehr unterschiedlich, obwohl überall das Gleiche draufsteht.

pH-Wert des Bodens

Ein großes Thema der Bodenkunde ist der pH-Wert. Man kann ihn leicht mit Teststreifen ermitteln und somit genau die Eignung für bestimmte Pflanzen feststellen. So steht Rhododendron beispielsweise gern auf saurem Boden.

1,0 - 4,5 = stark sauer
4,6 - 5,4 = sauer
5,5 - 6,4 = schwach sauer
6,5 - 7,4 = neutral
7,4 – 14 = alkalisch, basisch

Die meisten Gartenpflanzen bevorzugen einen ausgeglichenen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5, d.h. also schwach sauer bis neutral. Da z.B. Wiesenboden in der Regel schwach sauer ist, stellt er schon gute Pflanzenerde dar. Der pH-Wert lässt sich gut mit Kalk anheben und mit Kaffeesatz, Torf oder Nadelkompost absenken.
Pflanzen, die sauren Boden bevorzugen sind z.B. Azaleen, Douglasien, Enzian, Farne, Fleißiges Lieschen, Gartenheidelbeere, Gartenhortensie, Ginster, Kiwis, diverse Lilienarten, Lorbeerrose, diverse Narzissenarten, Orchideen, Pappeln, Pfingstrosen, Preiselbeeren, diverse Primelarten, Quitten, Rhododendren, Torfmyrte und Vogelbeere.
Basische, kalkhaltige Böden werden beispielsweise von Kohlsorten, diverse Asterarten, Buchsbaum, Buche, Clematis, Dahlien, Flieder, Glockenblume, Haselnuss, Hibiscus, Kastanie, Lavendel, Margeritten, Sanddorn, Schnittlauch, Salbei und Thymian bevorzugt.

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