Fehlt Ihnen für die Pflege Ihrer Pflanzen die Zeit oder das nötige Talent?


Gern übernehme ich alle Tätigkeiten, die den berühmten "grünen Daumen" erfordern im individuell vereinbarten Rhythmus.

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Teich / Gartenteich

Planung

Teiche auf dem eigenen Grundstück gehören zu dem I-Tüpfelchen der Grundstücksgestaltung. Zwar erfordern solche Projekte ein hohes Maß an Arbeit und Pflege, dafür gibt das selbst erschaffene Biotop aber auch viel zurück. So ist er ein perfekter Ort zum Entspannen.

Bei der Planung eines Teiches sollte man sich zunächst einmal in der freien Wildbahn umschauen, wie die Natur das so gemacht hat. Welche Pflanzen gedeihen am Ufer, welche auf dem Wasser, wie tief ist das Gewässer im Vergleich zur Fläche, welche Bäume wachsen in der näheren Umgebung. Analog sollte man anschließend beim eigenen Projekt vorgehen. Danach ist zu entscheiden ob man Fische halten möchte (dann sollte die die Tiefe mind. 1,00 m betragen) und ob ein Zu- bzw. ein Abfluss für ein separates Filterbecken angelegt werden muss. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass der Teich geschützt liegen sollte, ihn aber trotzdem genügend Sonnenlicht erreichen muss. Teiche unter Bäumen bedeuten im Herbst viel Arbeit.

Teichbau

Die Wahl der Größe ist natürlich von der Grundstücksgröße abhängig. Er sollte jedoch schon eine Fläche von mind. 15 m² besitzen. Denn je größer der Gartenteich umso leichter stellt sich ein eigenes Gleichgewicht ein. Bei größeren Ausmaßen empfiehlt es sich das Loch selbst auszuheben und mit Teichfolie auszulegen. So kann man den Teich individuell, nach den eigenen Vorstellungen selbst bauen. Jedoch ist dies nicht ganz einfach, da Abstufungen (ca. 30 cm breit) eingearbeitet werden müssen und de Folie dicht und faltenfrei verschweißt werden muss. Anzuraten ist auch der Einsatz eines Baggers inklusive eines erfahrenen Baggerfahrers, der die zuvor abgesteckte Fläche schichtenweise ausbaggert. Die ausgehobene Erde eignet sich übrigens gut für die Uferbepflanzung. Weiterhin ist um den Teich ein kleiner Graben zu ziehen, der später ebenfalls mit Folie ausleget wird. Bei der Verarbeitung der Folie müssen vorher zwingend Steine, Wurzeln und flachwurzelnde Pflanzen im nahen Umfeld entfernt werden. Zur Sicherheit kann man auch unter die Folie speziellen Teichvlies aufbringen. Was man noch wissen sollte ist, dass man die ausgehobene Erde nicht für die später eingesetzten Pflanzen verwendet werden sollten. Hierfür sind nährstoffarme, sandige Böden zu verwenden.

Alternativen zum selbst erstellten Gartenteich und für kleinere Abmaße geeignet sind fertige Teichbecken aus Kunststoff. Diese gibt es in vielen verschiedenen Formen. Nachdem man das Loch ausgehoben hat und den Einsatz eingebracht hat, muss man ihn zunächst in Waage bringen. Danach muss man die durch die Treppenabstufung entstandenen Hohlräume verschließen. Dazu spült man Sand und lose Erde mit viel Wasser ein.

Bepflanzung und Wasserpflanzen

Nachdem nun die Technik, wie Pumpe und Filter installiert wurde, kann man sich an die Bepflanzung machen. Und das natürlich bevor man den Teich mit Wasser befüllt. Im Tiefwasserbereich nutzt man üblicher Weise spezielle Pflanzkörbe. Es gibt sie in vielen Formen und Größen (bis D:40 cm), sind standfest, wasserdurchlässig und mit einem Gewebe ausgestattet, die das Ausspülen der Erde verhindert. So kann man die Pflanze stets leicht herausfischen. Für die Pflanzen im flachen Wasser (max. 40 cm) verwendet man lehmige Erde ohne viel Torf (der würde sich ablösen und auf der Wasseroberfläche schwimmen). Im Handel gibt es natürlich spezielle Erde für Wasserpflanzen zu kaufen.

Bei den Pflanzen unterscheidet man schwimmende Wasserpflanzen, Unterwasserpflanzen, Uferpflanzen und Sumpfpflanzen.
Schwimmpflanzen besitzen keinen Kontakt zum Boden haben, höchstens ihre Blüten liegen oberhalb der Wasseroberfläche. Einige Beispiele sind Seerosen, Wasserhyanzinthe, Wassersalat, Krebsschere, Tausendblatt, Froschbiss und Hornblatt.
Unterwasserpflanzen haben Bodenkontakt, sind jedoch vollständig von Wasser umgeben. Beispiele sind Seegras, Teichfaden, Tausendblatt oder Wasserpest.
Uferpflanzen können mit einem großen Anteil im Wasser stehen, wie z.B. Röhrichte.
Sumpfpflanzen sind eigentliche Landpflanzen, können jedoch längere Überflutungen schadlos überstehen, wie z.B. Sumpfdotterblume, Wollgras und Blumenbinse.
Pflanzzeit in zwischen Mai und August, also im Gegensatz zu Landpflanzen während ihrer Wachstumszeit. Wer Wasserpflanzen bestellt, sollte auf gewisse Risiken und spezielle Anforderungen achten.

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