Fehlt Ihnen für die Pflege Ihrer Pflanzen die Zeit oder das nötige Talent?


Gern übernehme ich alle Tätigkeiten, die den berühmten "grünen Daumen" erfordern im individuell vereinbarten Rhythmus.

Pflanzen Notdienst

Auch Pflanzen können krank werden. Ist dies der Fall, gelten im Wesentlichen die selben Regeln wie bei uns Menschen. So ist die Heilungschance umso größer, je früher die Symtome richtig gedeutet werden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Ursachen für Erkrankungen sind vor allem Fehler im Umgang mit der Pflanze, Umwelteinflüsse und natürlich Parasiten.

Die häufigsten Fehler bei der Pflanzenpflege und ungünstige Umwelteinflüsse sind:

  • pralle Sonne oder Dunkelheit am Standort
  • Ausgesetztsein langanhaltender Hitze oder Kälte
  • Fehler beim Gießen (ständig zu viel oder zu wenig)
  • schlechte Wasserqualität
  • schlechte Luftzirkulation, Zugluft und Luftfeuchigkeit (trockene Luft)
  • Verschmutzung (der Blätter)
  • Transportschäden

häufige Pflanzkrankheiten durch Schädlinge

Bei Schädlingsbefall ist ein schnelles Eingreifen ganz besonders entscheidend, da sonst leicht andere (benachbarte) Pflanzen befallen werden.

Mehltau:
Mehltau ist ein Pilz, der Knospen, Blätter und Pflanzentriebe mit einem weißen, pulverförmigen Belag überzieht. Während man im Anfangsstadium ihn nur mit der Lupe auf der Blattoberseite erkennen kann, sind im fortgeschrittenen Stadium komplette Pflanzenteile unter einer mehlartigen Schicht verborgen. Dadurch wird das Wachstum entscheidend gestört , was zur Deformation oder im schlimmsten Fall zum Absterben der betroffenen Pflanzenteile führt. Am häufigsten sind Rosen, alle Begonienarten und Verbenen (Eisenkraut) betroffen. Der Befall wird durch Umwelteinflüsse wie schwüle, feuchtwarme Luft mit entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit sowie durch große Temperaturschwankungen begünstigt. Zur Bekämpfung dienen Beprühen mit diverse Hausrezepturen oder geeignete Spritzmittel. Ist die Pflanze zu stark betroffen, sollte man sich von Ihr trennen.
Spinnmilben:
Auch als rote Spinne bezeichneter Schädling, der häufig bei trockener Luftfeuchtigkeit mit gleichzeitigem Fehlen von Licht und Luftzirkulation auftritt. Die Größe beträgt 1-2 mm. Der Befall äußert sich durch eine gelb-weiß gesprenkelte Blattoberseite sowie durch Fäden, Eier und Larven auf der Unterseite. Im fortgeschrittene Stadium verlieren die Blätter ihre Farbe, werden fahl und vertrocknen schließlich. Zur Bekämpfung der Spinnmilben kann bereits ein Brausebad mit warmen Wasser helfen. Sollte keine Besserung erfolgt sein, gibt es biologische Präparate und in hartnäckigen Fällen entsprechende Spritzmittel im Fachhandel.
Blattläuse:
Die unangenehmen, sich sehr schnell vermehrenden Blattläuse, bevorzugen für ihre Besiedelung hauptsächlich wasserreiches Pflanzengewebe sowie zarte und frische Pflanzentriebe. Sie befallen die Pflanzenteile mit unzähligen Tierchen und sorgen dafür, dass Knospen abfallen und Triebe sich kräuseln. Etwa 800 verschiedene Arten sind bekannt. Bei frühzeitiger Diagnose kann eine wiederholte Wasserdusche optimaler Weise mit einer Seifenlauge helfen, wobei man vorher die Erde abdecken muss. Weiterhin gibt es biologische und somit gesundheitlich unbedenkliche Präparate auf Ölbasis, wodurch nach dem Besprühen (mit Ausnahme der Blüten) ein Ölfilm entsteht, der den Schädlingen ganz und garnicht gefällt. Wenn alle Stränge reißen, kann man sich nur Insektiziden bedienen.

natürliche Mittel zur Schädlingskekämpfung

Brennnesselauszug:
- wirkt gegen Blattläuse und Spinnmilben
- stärkt gleichzeitig Widerstandsfähigkeit
- 1 kg frische Brennnesseln mit 10 l Wasser ansetzen, nach ca. 4 Tagen Gehren die Blätter im Verhältnis 1:50 besprühen
Schachtelhalmbrühe:
- 500 g frischer Schachtelhalm oder 150 g getrocknete Pflanzen (Apotheke) mit 5 l Wasser 24 Std. ansetzen,
-anschl. 1/2 Std. köcheln zum Lösen der Inhaltsstoffe,
-zum Gebrauch im Verhältnis 1:5 mit Wasser verdünnen
Schmierseifenlösung:
- in 10l warmen Wasser 300 g Schmierseife sowie 1 EL Kalk und Salz aufgelöst und mit einem 1/2 l Spiritus verdünnt
- zweimal wöchentlich bei trockenem Wetter aufsprühen
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